Widerstand gegen Legida lebte neu auf!

Am 1. Februar stellten wir uns gemeinsam mit 600 Antifaschist*innen dem rassistischen Legida-Aufmarsch entgegen. Es war die erste Legida-Demonstration seit dem Legida-Geburtstag und den Nazi-Angriffen auf Connewitz am 11. Januar dieses Jahres. Wir wollten an diesem Tag mit Nachdruck auf den Zusammenhang zwischen Legida und den Attacken auf Connewitz hinweisen. Darüber hinaus wollten wir den aktuellen Trend zur Kriminalisierung und Diffamierung von antifaschistischem Engagement in Leipzig zum Gegenstand unserer Kritik machen.

Die Demonstration unter dem Motto “Jetzt erst recht! Gegen Naziterror, sächsische Extremismusdoktrin und Legida-Brandstifter*innen” begann um 17 Uhr 30 am Südplatz. Von dort aus zogen wir mit Parolen wie “Nationalismus raus aus den Köpfen” über die Karl-Liebknecht-Straße bis zum Bundesverwaltungsgericht und von dort zum Neuen Rathaus, dem späteren Wendepunkt des Legida-Aufmarsches. Dort beendeten wir unsere Demonstration und die Teilnehmer*innen schlossen sich weiteren Aktivitäten gegen die an diesem Tag 740 Nazis und Rassist*innen von Legida an. Unter anderem zwei Sitzblockaden auf der Legida-Route konnten den Aufmarsch zumindest stören und waren eine klare Ansage, dass rassistische Demonstrationen auch in Zukunft in Leipzig nicht toleriert werden!