Wichtige Hinweise:

Leipzig-Schönefeld:Solidarität mit den Geflüchteten & Gegen jeden Rassismus!

Kommt zur Solidaritätskundgebung für die Geflüchteten in Schönefeld am Mittwoch ab 9 Uhr bis Abends // Am Samstag, den 4.12. ab vormittags: Naziaufmarsch verhindern! // Aufruf: Solidarität mit den Geflüchteten & Gegen jeden Rassismus! // Flyer zum Downloaden, Ausdrucken & Verteilen// Infoveranstaltung Freitag, den 6.12. 13 Uhr, am StuRa auf dem Centralcampus // refugeeswelcome.blogsport.eu // facebook.com/refugees.welcome.leipzig // @refugeeswlcm_le

Nach dem Bekanntwerden der Eröffnung der Unterkunft kam es in den vergangenen drei Wochen zu Protesten durch die NPD und rassistisch eingestellte Bürger_innen, die gegen die Einrichtung sowie Asylsuchende selbst mobilisierten. So kam es schon am 18. November zu einer NPD-Kundgebung direkt neben dem ehemaligen Gymnasium, bei dem bekannte NPD-Kader und rassistische Bürger_innen gegen die Einrichtung, die Stadtverwaltung und die Geflüchteten hetzten. Der Höhepunkt dieser menschenfeindlichen Stimmungsmache war die Mobilisierung der Rassist_innen am darauf folgenden Montag, dem 25. November. Im Vorfeld einer Informationsveranstaltung der Stadt kam es nicht nur zu einer kurzfristigen Mahnwache der NPD, sondern auch zu einem Fackelmarsch, einer angeblichen Elterninitiative, an dem sich ca. 100 Personen beteiligten. Bei der Informationsveranstaltung kam es zu massiven rassistischen Ausfällen gegen Geflüchtete, verbaler Bedrohung seitens der anwesenden Rassist_innen gegenüber Vertreter_innen der Stadt und gegenüber anwesenden Unterstützer_innen für Refugees.

In den kommenden Tagen wird in Leipzig-Schönefeld viel passieren, informiert euch hier:

4.12. – 9 Uhr bis Abends – Solidaritätskundgeung mit den Geflüchteten

Ab Mittwoch, dem 04. Dezember, wird das Bündnis “Refugees Welcome! Leipzig”, an dem sich eine Vielzahl antirassistischer und antifaschistischer Initiativen beteiligen, eine Kundgebung auf der Grünfläche gegenüber der temporären Asylsuchenden-Unterkunft (ehemaliges Fechner-Gymnasium, Löbauer Str. 46) durchführen. Ab 9 Uhr werden wir mit einem Informationszelt vor Ort sein, das bis in die späten Abend bestehen soll. Außerdem wird für heißes Essen und Getränke gesorgt sein. Wir begrüßen außerdem, dass sich die “Willkommensinitiative Schönefeld”, ein Zusammenschluss bestehender Strukturen des Stadtteils, unserer Aktion angeschlossen hat.

Wir wollen den Einzug der Asylsuchenden am 4. Dezember zum Anlass nehmen, um diese willkommen zu heißen und die Bürger_innen des Stadtteils über das Asylsystem der BRD zu informieren. Wenn in den folgenden beiden Wochen (am 11. Dezember sowie am 18. Dezember) die Ankunft weiterer Menschen erwartet wird, werden wir ebenfalls präsent sein. Die Veranstaltung soll ein Initiative für ein Klima des Willkommens sein und deutlich machen, dass wir uns für ein Recht auf menschenwürdiges sowie selbstbestimmtes Leben einsetzen. Gleichzeitig dient die Kundgebung als Anlaufpunkt für alle, die sich der rassistischen Hetze vor Ort entgegenstellen wollen. Wir werden nicht noch einmal zulassen, dass sich rassistische Bürger_innen zusammen mit der NPD versammeln und Geflüchtete gefährden. Zur Durchführung der Veranstaltungen ist Support notwendig, kommt daher zur Kundgebung oder informiert euch im Vorfeld darüber, wie ihr helfen könnt!

7.12. LE-Schönefeld: Naziaufmarsch verhindern! Refugees Welcome & Gegen jede rassistische Mobilisierung.

Nach dem Bekanntwerden der Eröffnung der Unterkunft kam es in den vergangenen drei Wochen zu Protesten durch die NPD und rassistisch eingestellte Bürger_innen, die gegen die Einrichtung sowie Asylsuchende selbst mobilisierten. So kam es schon am 18. November zu einer NPD-Kundgebung direkt neben dem ehemaligen Gymnasium, bei dem bekannte NPD-Kader und rassistische Bürger_innen gegen die Einrichtung, die Stadtverwaltung und die Geflüchteten hetzten. Der Höhepunkt dieser menschenfeindlichen Stimmungsmache war die Mobilisierung der Rassist_innen am darauf folgenden Montag, dem 25. November. Im Vorfeld einer Informationsveranstaltung der Stadt kam es nicht nur zu einer kurzfristigen Mahnwache der NPD, sondern auch zu einem Fackelmarsch, einer angeblichen Elterninitiative, an dem sich ca. 100 Personen beteiligten. Bei der Informationsveranstaltung kam es zu massiven rassistischen Ausfällen gegen Geflüchtete, verbaler Bedrohung seitens der anwesenden Rassist_innen gegenüber Vertreter_innen der Stadt und gegenüber anwesenden Unterstützer_innen für Refugees.

Für den kommenden Samstag hat die NPD nun eine Demonstration unter dem Motto „Kinderschutz vor Asylrecht“ angemeldet, deren Route um 12 Uhr am Stannebeinplatz beginnt und über die Gorkistraße in Richtung der Asylsuchendenunterkunft führen soll. Dabei zielt die rassistische Hetze der NPD und der angeblichen “Elterninitiative” wiederholt darauf, die Schüler_innen der angrenzenden Grundschule für die Verbreitung rassistischer Stereotype gegen Asylsuchenden zu benutzen.

Den kompletten Aufruf zu den kommenden Aktionen findet ihr hier.

Flyer zum Downloaden, Ausdrucken & Verteilen findet ihr hier.

Am Freitag wird es noch eine kurze Infoveranstaltung zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch am Samstag geben. Alles dazu und weitere Demotipps gibt es hier.

Außerdem noch einmal der Hinweis auf unsere ausführlichen Pressespiegel und die Pressemitteilungen des Bündnisses „Refugees Welcome! Leipzig“.